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In unserer Praxis werden die Untersuchungen auf erbliche Augenerkrankungen nach den Richtlinien des Dortmunder Kreis für erbliche Augenerkrankungen (DOK) durchgeführt.
Bitte bringen Sie zur Untersuchung in jedem Fall die Ahnentafel und wenn vorhanden auch Untersuchungsergebnisse aus evtl. bereits früher stattgefunden Augenuntersuchungen mit.
Sollten Sie eine Betrachtung des Kammerwinkels bei Ihrem Hund für den Zuchteinsatz benötigen, so teilen Sie uns das bitte bereits bei der Terminvereinbarung mit. Wir brauchen hierfür erheblich höheren Zeitaufwand, den wir bei der Terminplanung berücksichtigen müssen und die Untersuchung wird vor(!) der Erweiterung der Pupille (Mydriasis) durchgeführt!
Nach der Anmeldung in der Praxis wird bei Ihrem Hund oder Katze die Kennzeichnung (Transponder oder Tätowierung) abgelesen und mit der Ahnentafel verglichen.
Der erste Teil des Untersuchungsbogens wird ausgefüllt und vor der Untersuchung müssen Sie eine Unterschrift leisten, dass die Untersuchungsergebnisse gespeichert werden dürfen und ein Durchschlag des Untersuchungsergebnisses an den Zuchtverein durch den Tierarzt weitergeleitet werden darf.
Bei einer Erstuntersuchung oder einer Gonioskopie (Betrachtung des Kammerwinkels) wird Ihr Tier vor dem Einbringen von Augentropfen zur Weitstellung der Iris an den vorderen Augenabschnitten gründlich untersucht.
Im Anschluss oder bei einer Folgeuntersuchung wird dem Patienten ein Mittel zum Weitstellen der Pupille eingetropft. Bis zum Wirkungseintritt vergehen dann noch mal ca. 20 Minuten.
Erst dann kann der Augenhintergrund auf Missbildungen, Faltenbildung oder Ernährungsstörungen durch Blutgefäßschwund mit dem indirekten Ophthalmoskop untersucht werden, sowie die Linse im Auge auf Trübungen (Katarakt = grauer Star) oder Lockerungen der Linse (Linsenluxation)
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite des DOKs unter
www.dok-vet.de
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